Montag, 26. November 2012

Kamelot erobert Köln

                                   


18.11.2012

Mit einer kleinen Verspätung werden die Tore zur Essigfabrik geöffnet und die langhaarigen Metalfans stürmen den Saal. Lange warten? Fehlanzeige, denn die erste Vorband 'Blackguard' steht schon um 19:30 Uhr auf der Bühne und beginnen mit ihrer recht kurzen Setlist. Da der Konzertbeginn ursprünglich für 20:00 Uhr angekündigt war stehen zu dieser Zeit noch viele draußen, an der Bar oder in der Schlange zur Garderobe, jedoch war dies zumindest durch die Akkustik kein großes Problem.


Nach ungefähr einer halben Stunde bedankt sich 'Blackguard' und kündigt die weiteren Bands an, die vor Kamelot, dem Headliner, noch kommen werden. Viel Begeisterung hatten sie jedoch nicht wirklich entfacht, da sich ihre Tracks zum großen Teil, sehr sehr ähnlich angehört haben, zumindest für diejenigen, die 'Blackguard' vielleicht noch nicht kannten.

Montag, 12. November 2012

Walhalligalli in der Werkstatt



08.11.2012

'Feuerschwanz' ließ es am Donnerstag, den 08.11.12., in der Werkstatt in Köln richtig krachen. Auch die Vorband 'Cromdale' steuerte dafür einiges bei.


Die Werkstatt ist eine sehr kleine Location im Kölner Stadtteil Ehrenfeld und liegt sehr nahe an der Live Music Hall, aber dennoch war sie bis zum Bersten mit Miezen und Gladiatoren des Mets gefüllt.


Die Bühne war im Verhältnis zur Halle ebenfalls dementsprechend klein und so quetschten sich die Spielleute von 'Cromdale' zwischen Mikrophone, ihre Instrumente und der Dekoration von Feuerschwanz.

Sonntag, 4. November 2012

Unterwegs als Geisterfahrer



30.10.2012

Einen Tourauftakt, wie man sich ihn besser kaum vorstellen kann, legte ASP am Dienstag in der Oberhausener Turbinenhalle hin. Der Abend begann mit der Vorband 'Mantus' die auf ihren Alben einen herrlich einfühlsamen Klang und Gesang versprechen, doch auf der Bühne hat man in dieser recht großen Halle nicht viel gemerkt. Der Bass überspielte zu sehr den Gesang der Sängerin Chiara Amberia, sodass dieser beinahe kaum mehr richtig zur Geltung kam, obwohl sich Mantus immer durch die Liedtexte und den Gesang auszeichnete. Bei altbekannten Liedern wie 'Kleiner Engel flügellos' lief einem regelrecht ein kalter Schauer über den Rücken, weil der Zauber des Liedes, den man auf der CD spürt, einfach total fehlte.


 Einen weiteren Minuspunkt gab es durch die Nebel- und Lichttechnik, denn des öfteren war das Frontlicht nicht stark genug, um die Menschen auf der Bühne vernünftig auszuleuchten und so verschwanden sie teilweise im Nebel. Man hatte das Gefühl, es läge ein nebliger Schleier über den Augen. Im Großen und Ganzen war das für 'Mantus' echt schade. Nach einer Umbaupause, betraten endlich ASP die Bühne und die Stimmung in der Halle wendete sich um 180 Grad, denn als großes Intro gab es einen Song vom neuen Album 'Geisterfahrer', das erst am 16.11. offziell erscheint.